Jetzt sind schon wieder ein paar Wochen ins Land gezogen, in denen ich es nicht geschafft habe, einen RUMS zusammenzutackern. Irgendwas kommt mir immer dazwischen. Entweder weigert sich das Töchterlein einzuschlafen oder ich muss noch was für den nächsten Arbeitstag vorbereiten. Ist mal beides ausnahmsweise nicht der Fall, schlafe ich schlicht und ergreifend beim Kind ins Bett bringen mit ein und wache erst wieder zu einer Zeit auf, zu der ein normaler Mensch nicht mehr das Nähen beginnt.
Jetzt habe ich aber Pfingstferien und habe somit etwas mehr Luft zum Nähen. Also habe ich mich hingesetzt und ein bissel gewerkelt. Aus Stoffen vom Stoffmarkt und dem örtlichen Stoffladen ist ein Kosmetikkoffer 'Schwarz' von der Taschenspieler-CD entstanden. Was hab ich beim Nähen geflucht! Dieses bekloppte Wachstuch, das ich für innen verwendet habe, ist so saumäßig steif, das geht ja gar nicht! Wie oft ich meine armen Finger beim Stecken und Nähen mit den Stecknadeln erstochen habe, kann ich nicht mehr zählen. So große Zahlen kenne ich nicht.
All das Blutvergießen hat sich aber gelohnt, der Koffer sieht schon ziemlich gut aus. Eigentlich sollte das Gerät die Reiseausstattung des Töchterleins vervollständigen, aber ich mag es nicht hergeben, daher behalte ich es einfach selber.
Für euch eine kleine Bilderflut:
Und weils so schön ist, ab damit zu RUMS. Ich freu mich so, da mal wieder dabei zu sein.
29 Mai 2013
08 Mai 2013
Bummi soll nicht frieren
In unserem Haushalt gibt es eine olle Puppe, die schon meine Kindheit überstanden hat. Vermutlich ist sie sogar älter und hat schon irgendein Kind vor meiner Schwester und mir glücklich gemacht. Seit ich denken kann, hört diese Puppe auf den bekloppten Namen Bummi. Woher er kommt, entzieht sich meiner Kenntnis. Vermutlich hat ihn meine Schwester irgendwann erdacht, als ich noch nicht wirklich sprechen konnte.
Wirklich lange mag das Töchterlein Bummi nicht lossein.
Bummi ist seit einiger Zeit die große Liebe des Töchterleins. Leider hat Bummi nur einen leicht in Mitleidenschaft gezogenen Strickanzug an, der schon diverse Löcher hat und den ihm das Töchterlein vom Körper reißt, sobald sie ihn in die Hände bekommt. Ich hoffe, dass gewöhnt sie sich noch ab, bevor echte Jungs interessant werden.
Wirklich lange mag das Töchterlein Bummi nicht lossein.
Ich hatte mit der armen Nacktpuppe Mitleid und hab mich am Feiertag an die Nähmaschine gesetzt. Mann und Tochter hatte ich auf Fahrradtour geschickt, die ich krankheitsbedingt nicht mitmachen konnte. Entstanden ist dieser Puppenschlafsack. Natürlich ordentlich mit Vlieseline gefüttert, damit Bummi nicht frieren muss.
Stoffe und Schrägband sind aus dem örtlichen Kaufhaus, den Schnitt habe ich mir selbst gebastelt.
07 Mai 2013
Das nächste Baby-Geschenk-Set
In letzer Zeit werden in unserem Bekanntenkreis haufenweise wunderbare kleine Menschlein geboren. Ich finde es oft schwer da ein passendes Geschenk zu finden, da ich nur verschenken mag, was mir 100% gefällt. Das meiste erschwingliche Zeug, das da in den Läden auf Käufer wartet, finde ich einfach nur grauselig. Babykleidung ist oft viel zu kitschig mit Bärchen und Häschen und Schleifchen und vieles Spielzeug senkt ganz sicher den IQ des beschenkten Kindes binnen weniger Minuten. Seit ich nähe, habe ich dieses Problem gelöst, indem ich nette Sets nähe und verschenke.
Neulich habe ich ja schon das Set für meinen kleinen Großcousin gezeigt, heute gibt es das Pendant für ein winzig kleines Mädchen, das wir am Wochenende besuchen durften.
Genäht aus der wunderschönen Bauernwiese von Lillestoff, Bündchen aus den Tiefen meiner Stoffkisten und braunem Jersey vom Stoffmarkt.
05 April 2013
Wo ist die Kokosnuss?
Vor Ostern gab es hier ein paar sehr geschäftige Abende für mich und meine Nähmaschinen. Unter anderem habe ich ein Set für meinen neuen Großcousin und den frischgeschlüpften Nachwuchs von Freunden genäht. Dabei habe ich diesen entzückenden Urwaldstoff von Lillestoff verarbeitet, den ich eigentlich fürs Töchterlein gekauft hatte.
Der hat auch netterweise genau für diese zwei Sets gereicht. Naiverweise war ich sicher, dass ich den Stoff einfach nochmal bestelle um dann auch meinem Spross etwas daraus zu Nähen. Leider fanden den Stoff wohl auch ganz viele andere Menschen so schön, dass nirgends mehr ein Zipfelchen davon zu bekommen ist. Ich hoffe jetzt, dass Lillestoff Mitleid mit Menschen wie mir hat und nochmal eine Runde Urwaldstoff produziert. Die Wartezeit verkürze ich mir damit, dass ich ein Foto des niedlichen kleinen Dschungelsets zeige.
Der hat auch netterweise genau für diese zwei Sets gereicht. Naiverweise war ich sicher, dass ich den Stoff einfach nochmal bestelle um dann auch meinem Spross etwas daraus zu Nähen. Leider fanden den Stoff wohl auch ganz viele andere Menschen so schön, dass nirgends mehr ein Zipfelchen davon zu bekommen ist. Ich hoffe jetzt, dass Lillestoff Mitleid mit Menschen wie mir hat und nochmal eine Runde Urwaldstoff produziert. Die Wartezeit verkürze ich mir damit, dass ich ein Foto des niedlichen kleinen Dschungelsets zeige.
Stoffe waren von hier und hier. Der Schnitt vom Body ist mein Lieblingsschnitt von Schnabelina, die Mütze ist von Klimperklein und die Haremshose aus der Ottobre 01/2011.
03 April 2013
Nur für mich!
Dieses GeRUMSe macht süchtig. Am liebsten würde ich jede Woche mitmachen und natürlich mit immer tolleren Sachen. Leider ist es hier wie vermutlich fast überall anders auch so, dass das Leben da andere Vorstellungen hat und mich ständig irgendetwas vom Nähen abhält. Vergange Woche war es das Osterfest, dass wir bei meiner Familie verbracht haben. Der Besuch bei meinen Eltern war wunderschön und es ist einfach unbeschreiblich schön zu sehen, wie das Töchterlein ihre Großeltern verzaubert.
Da ich aber u n b e d i n g t mitmachen will beim heutigen RUMS, hab ich mich schnell an mein Maschinchen gesetzt und das tollste aller Kochenkissen gezaubert. Und das ist ganz für mich alleine. Jeder, der es wagt, sich diesem Kissen zu nähern hat mit mindestens 14 Tagen Arbeitslager in der Waschküche zu rechnen. Mindestens! Vielleicht sogar mit noch Schlimmerem.
Hier ist mein Kissen:
Stoff und Füllmaterial sind vom Möbelschweden. Leider haben die den Stoff nicht mehr, den finde ich nämlich schon ziemlich hübsch. Den Schnitt fürs Kissen gibt es hier.
Außerdem gibt es hier spannende Veränderungen zu verzeichnen. Ich bin schon so aufgeregt! In meinem Flur steht nämlich ein großer Karton, der heute überraschenderweise schon ankam. Kann man in einen Karton verliebt sein? Wenn ja, dann bin ich das. Persönlich kennenlernen dürfen mein neues Nähmaschinchen und ich uns erst heute am RUMStag, auch wenn die Finger schon ziemlich gejuckt haben. Ich hätte am liebsten Mann, Kind und Katze aus dem Haus gejagt und gleich die Kiste aufgerissen und losgenäht.
Falls ihr also länger nichts von mir hört, ich bin bei meinem neuen Lieblingsspielzeug. Ich hoffe so, dass wir uns verstehen.
Da ich aber u n b e d i n g t mitmachen will beim heutigen RUMS, hab ich mich schnell an mein Maschinchen gesetzt und das tollste aller Kochenkissen gezaubert. Und das ist ganz für mich alleine. Jeder, der es wagt, sich diesem Kissen zu nähern hat mit mindestens 14 Tagen Arbeitslager in der Waschküche zu rechnen. Mindestens! Vielleicht sogar mit noch Schlimmerem.
Hier ist mein Kissen:
Außerdem gibt es hier spannende Veränderungen zu verzeichnen. Ich bin schon so aufgeregt! In meinem Flur steht nämlich ein großer Karton, der heute überraschenderweise schon ankam. Kann man in einen Karton verliebt sein? Wenn ja, dann bin ich das. Persönlich kennenlernen dürfen mein neues Nähmaschinchen und ich uns erst heute am RUMStag, auch wenn die Finger schon ziemlich gejuckt haben. Ich hätte am liebsten Mann, Kind und Katze aus dem Haus gejagt und gleich die Kiste aufgerissen und losgenäht.
Falls ihr also länger nichts von mir hört, ich bin bei meinem neuen Lieblingsspielzeug. Ich hoffe so, dass wir uns verstehen.
28 März 2013
RUMS-Neid und seine Folgen
Die letzten Wochen habe ich immer ganz begeistert angeschaut, was so bei anderen Nähdels geRUMSt wird. Da entstehen Woche für Woche ganz grandiose kleine und große Dinge, die mich oft ein bisschen neidisch machen. Die Liste der Dinge, die ich nähen möchte, wird dabei aber irgendwie immer länger und länger. Besonders angetan hat es mir der Kanga, den ich in letzter Zeit unter anderem bei Paula und Susi endeckt habe.
Irgendwie kam es aber ewig nicht dazu, dass ich ans Nähen kam. Seidem ich wieder arbeite, haben meine Nähmaschinchen nämlich ein ziemlich ödes Leben in einer dunklen Ecke des Schlafzimmers gefristet. Glücklicherweise habe ich aber auch mal Ferien. Die ersten Tage habe ich jetzt schon ziemlich erfolgreich genutzt und mir meinen eigenen ganz persönlichen wunderbar kuscheligenfurchtbar langen Kanga genäht.
Der Sweat und die Bündchen sind aus dem großen Kaufhaus in der Stadt, den netten Kleestoff hab ich von einer sehr praktisch veranlagten Freundin als Gastgeschenk bekommen.
Das nächste Mal wirke ich wohl der optischen Verkürzung entgegen und nähe nur den mittellangen Kanga, damit ich nicht total aufgestumpt aussehe. Mit diesem Kuschelexemplar brauche ich aber bis dahin wenigstens nicht zu befürchten mir bei diesen fiesen Temperaturen die Nierchen zu verkühlen.
Und weil die Inspiration von da kommt, ab mit meinem Kanga zum RUMS.
Irgendwie kam es aber ewig nicht dazu, dass ich ans Nähen kam. Seidem ich wieder arbeite, haben meine Nähmaschinchen nämlich ein ziemlich ödes Leben in einer dunklen Ecke des Schlafzimmers gefristet. Glücklicherweise habe ich aber auch mal Ferien. Die ersten Tage habe ich jetzt schon ziemlich erfolgreich genutzt und mir meinen eigenen ganz persönlichen wunderbar kuscheligen
Der Sweat und die Bündchen sind aus dem großen Kaufhaus in der Stadt, den netten Kleestoff hab ich von einer sehr praktisch veranlagten Freundin als Gastgeschenk bekommen.
Das nächste Mal wirke ich wohl der optischen Verkürzung entgegen und nähe nur den mittellangen Kanga, damit ich nicht total aufgestumpt aussehe. Mit diesem Kuschelexemplar brauche ich aber bis dahin wenigstens nicht zu befürchten mir bei diesen fiesen Temperaturen die Nierchen zu verkühlen.
Und weil die Inspiration von da kommt, ab mit meinem Kanga zum RUMS.
14 März 2013
Not--RUMS
Manchmal frage ich mich wie manch andere Nähdels das schaffen alles unter einen Hut zu bekommen und trotzdem noch näherisch tätig zu sein. Irgendwie packe ich das grade nicht. Vor knapp drei Wochen hat mich der grausame Alltag wieder eingeholt und die Elternzeit war vorbei. So sehr ich meinen Beruf liebe, so sehr kämpfe ich damit, nicht mehr den ganzen Tag beim Töchterlein sein zu können und machen zu können wie ich will. Glücklicherweise ist das Töchterlein eine kleine Rampensau und fühlt sich in der Gesellschaft der anderen Kinder bei der Tagesmutter inzwischen sauwohl. Eigentlich glaube ich, dass sie vorher mit mir zu Hause nicht ausgelastet war.
Naja, auf jeden Fall komme ich nicht zum Nähen. Abends muss ich leider meist den nächsten Arbeitstag vorbereiten und an den wenigen Abenden an denen ich nix zu tun habe, schwächel ich stark und schlafe so gegen halb acht beim Kind ins Bett bringen ein. Ich werde wohl langsam doch alt.
Eigentlich wollte ich die letzten Wochen schon unbedingt mit einem größeren Teil mitrumsen, aber da es sich schlafend so schlecht näht, wird das grade irgendwie nix. Da ich aber schon süchtig danach bin, beim RUMS mitzuspielen, hab ich mich eines schönen Abends doch an mein Maschinchen gequält und eine kleines Gretchen zusammengebastelt. Das hatte mir nämlich im Januar bei der Paula so furchtbar gut gefallen. Ich wusste zwar nicht wirklich wofür ich es brauche, aber habe gefühlt, DASS ich es brauche.
Und damit es richtig Spaß macht ist dann auch noch ein passendes Tatüta entstanden.
Wer meine letzen RUMSe schon betrachtet hat, dem fällt vielleicht auf, dass die beiden zu meinem Portemonnaie passen. Hier noch mal schnell das Trio zusammen. Sind sie nicht hübsch?
Naja, auf jeden Fall komme ich nicht zum Nähen. Abends muss ich leider meist den nächsten Arbeitstag vorbereiten und an den wenigen Abenden an denen ich nix zu tun habe, schwächel ich stark und schlafe so gegen halb acht beim Kind ins Bett bringen ein. Ich werde wohl langsam doch alt.
Eigentlich wollte ich die letzten Wochen schon unbedingt mit einem größeren Teil mitrumsen, aber da es sich schlafend so schlecht näht, wird das grade irgendwie nix. Da ich aber schon süchtig danach bin, beim RUMS mitzuspielen, hab ich mich eines schönen Abends doch an mein Maschinchen gequält und eine kleines Gretchen zusammengebastelt. Das hatte mir nämlich im Januar bei der Paula so furchtbar gut gefallen. Ich wusste zwar nicht wirklich wofür ich es brauche, aber habe gefühlt, DASS ich es brauche.
Und damit es richtig Spaß macht ist dann auch noch ein passendes Tatüta entstanden.
Wer meine letzen RUMSe schon betrachtet hat, dem fällt vielleicht auf, dass die beiden zu meinem Portemonnaie passen. Hier noch mal schnell das Trio zusammen. Sind sie nicht hübsch?
Ich stopf übrigens allen wichtigen Kleinkram ins Gretchen, damit ich nicht mehr ewig nach meinem Autoschlüssel wühlen muss, der IMMER in der letzen Ecke der Handtasche lauert, das niederträchtige Ding.
Die Stoffe sind gesammelte Werke aus dem Stoffladen meines Vertrauens.
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